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Alpine Tundrenlandschaft Plaun la Greina

BergwanderungT3
7 h 0 min
18,0 km
hoch
1550 m
760 m
Juni - September

Von Vrin zur Capanna Scaletta

Die Hochebene Plaun da Greina ist eine herausragende Naturschönheit mit Symbolcharakter, eine weite Schwemmebene, durchzogen von kleinen Flüsschen. Interessant sind auch der Wechsel der Gesteine und das kontinentale Mikroklima.

Von Vrin, zuhinterst im Val Lumnezia führt die Wanderung meist noch über eine asphaltierte Strasse in etwas mehr als einer Stunde nach Puzzatsch. Hier weicht die Strasse einem Pfad, über die Alp Diesrut folgt der gleichnamige Pass. Hier wird die wunderschöne Greina-Hochebene zum ersten Mal erblickt. Die ungefähr sechs Kilometer lange und einen Kilometer breite Hochebene wird von Bächen durchflossen und ist geprägt von Hochmooren und Seen. Ihre Biotopenvielfalt ist einzigartig, weshalb die Greinaebene ins Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung aufgenommen wurde. Nach dem Passübergang steigt man etwa 250 Höhenmeter in die Ebene ab. Hier gibt es seit 2018 eine 65 Meter lange und bis zu 40 Meter hohe Hängebrücke, gebaut nach dem Vorbild der Nepalesischen Seilbrücke. Sie löst den alten Weg zur Terrihütte ab und macht die Wanderung kürzer und sicherer. Die Terrihütte bereits im Blick, lädt diese wenig später zu einer Rast ein. Es folgt ein leichter Aufstieg zurück zur Greinaebene. Vorbei an dutzenden Bachläufen und kleinen Seen wird nach rund einer Stunde der Hauptbach Rein da Sumvitg überquert – nun steht man inmitten der Greinaebene. Überragt wird sie von den imposanten Berggipfeln des Piz Terri, Piz Greina und dem Pizzo Coroi. Leicht bergwärts steht man plötzlich am Rande einer Schlucht: Tief hat sich der Rein da Sumvitg über die Jahre in den Berg gegraben. Wenige Meter weiter überquert die Wanderung via Passo della Greina die Grenze von Graubünden ins Tessin. Die Etappe endet bei der Capanna Scaletta.

Quelle: SchweizMobil

Wandervorschlag Nr. GR2101 | 2021 | Presented by Wanderwege Graubünden Logo