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Von Dorf zu Dorf auf der Via Engiadina Nr. GR23_31
Sent • GR

Von Dorf zu Dorf auf der Via Engiadina

Sent – Val Sinestra – Vnà – Chant Sura – Ruinains – Tschlin Wir verlassen das Postauto an der ersten Haltestelle nach Scuol in Sent und geniessen kurz den Anblick der prächtigen Unterengadiner Bergkulisse, ehe wir uns auf den Weg konzentrieren und Richtung Val Sinestra losmarschieren. Beim geschichtsträchtigen Kurhaus wechseln wir die Talseite und steigen zum schmucken Dorf Vnà auf. Ein lieblicher Weg in munterem Auf und Ab bringt uns bis zur wildromantischen Val Ruinains. Einem schmalen Zickzackweg folgend, der bergab führt und etwas Trittsicherheit erfordert, überqueren wir den Bach und erblicken schon bald unser Ziel, das durch seine Brauerei bekannte Dorf Tschlin.
Rundherum ums Aroser Schiesshorn Nr. GR23_32
Arosa • GR

Rundherum ums Aroser Schiesshorn

Arosa – Schiesshorn – Alteinsee – Alteiner Wasserfall – Arosa Längst vorbei sind die Zeiten, als in den Bündner Bergen noch Eisenerz gewonnen wurde. Das gilt auch für die Gegend rund ums Schiesshorn in Arosa. Die Spuren in den Gesteinsformationen lassen hier jedoch noch heute auf Erzvorkommen schliessen. Von Arosa aus steigen wir durch Bergföhren-, Fichten- und Lärchenwald Richtung Maienfelder Furgga auf. Via Obersäss wandern wir zur Schiesshorn-Furgga und besteigen diesen herrlichen Aussichtsberg. Beim Abstieg folgen wir nach dem Alteinsee dem gleichnamigen Bach bis zu den Wasserfällen, wo wir uns Zeit nehmen, dieses Naturerlebnis zu geniessen. Auf dem Rückweck nach Arosa zeugen ausgedehnte Bergföhrenwälder vom Pioniercharakter dieser wilden Waldlandschaft. Für den Gipfel des Schiesshorns sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unerlässlich.
Die Königsetappe der Via Albula-Bernina Nr. GR23_33
Preda • GR

Die Königsetappe der Via Albula-Bernina

Preda – Lai da Palpuegna – Crap Alv – Lajets digl Crap Alv – Fuorcla Crap Alv – Spinas – Bever Eines gleich vorweg: diese Wanderung verlangt Kondition und Trittsicherheit, die Landschaft entschädigt aber für den Schweiss! Ein erster Höhepunkt ist kurz nach dem Start mit dem Lai da Palpuegna erreicht. Nach Crap Alv, einem Forschungs-Alpbetrieb von ETH Zürich und landwirtschaftlichem Kompetenzzentrum Strickhof, queren wir die Albula-Passstrasse und steigen zu den zauberhaften Lajets digl Crap Alv auf. Noch fehlen einige Höhenmeter bis zur Furocla Crap Alv, dem Übergang in die Val Bever. Ein steiler Abstieg bringt uns zum Bergbach �Beverin�, dessen Lauf wir vorbei an der Station Spinas bis zum Ziel in Bever folgen.
Zur Bootstour auf den Suretttaseen Nr. GR23_34
Splügen • GR

Zur Bootstour auf den Suretttaseen

Splügen Dorf – Panell – Leimtobel – Surettaseen – Isabrüggli – Splügen Dorf Unser Ausgangsort ist das Passdorf Splügen. Wir wandern über Panell und das Leimtobel hinauf und über eine wildromantisch anmutende Hochebene zu den Surettaseen. Die Seehütte liegt am oberen Surettasee auf 2'272 m, ist aber nicht bewirtet. Dafür lädt das kleine Ruderboot zu einer kleinen Bootspartie ein. Ob am Ufer oder auf dem Wasser: Hier findet der Besucher eine wohltuende, stille Atmosphäre inmitten einer sehr steinig-felsigen Bergwelt. Und spätestens dann, wenn sich die umliegenden Bergspitzen beginnend beim Seehorn bis hin zum Surettahorn im See spiegeln, wird der Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Abstieg erfolgt über die Rhäzünscher Alpen und ab dem Isabrüggli auf der historische Transitroute Via Spluga zurück nach Splügen.
See-Perlen in der Val Medel Nr. GR23_35
Platta, Staumauer • GR

See-Perlen in der Val Medel

Staumauer Lukmanier – Alp Rondadura – Lai Blau – Lai Verd – Staumauer Lukmanier Start und Ziel der Wanderung liegen kurz vor der Lukmanierpasshöhe bei der Staumauer des Lai da Sontga Maria. Wir überqueren via Staumauer das Tal und wandern erst ein Stück am linken Seeufer entlang, ehe der Weg rechts in die Val Rondadura abzweigt und zur gleichnamigen Alp hochführt. Bis zum Lai Blau weist uns ein Pfad die Route, ab hier suchen wir uns den eigenen Weg durchs steinige Terrain hinauf zum Lai Verd. Für den Rückweg folgen wir der Aufstiegsroute.
Adventstag auf Tenna Nr. GR23_46
Tenna • GR

Adventstag auf Tenna

Tenna, Post – Allmeinihütta – Tenner Alp – Innerberg – Tenna, Post Am 17. Dezember 2011 fand in Tenna ein geschichtsträchtiges Ereignis statt: Der erste Solarskilift der Welt wurde seiner Bestimmung übergeben. Gespiesen von Sonnenenergie schleppt er seither im Winter Skifahrer und Snowboarder den Berg hoch, im Sommer speist er den wertvollen Strom ins öffentliche Netz ein. Mit den Schneeschuhen an den Füssen verzichten wir allerdings auf die Dienste des Solarskilifts und stapfen zu Fuss quer durchs Skigebiet den Berg hoch in Richtung Allmeinihütte. Weiter führt unser Weg zur Tenner Alp, von wo wir ab Bleichtaboda in einem weiten Bogen via Stafelgada und Mittla Gada nach Innerbärg und weiter zurück nach Tenna wandern.
Am Grenzpunkt zwischen Unter- und Oberengadin Nr. GR23_47
Cinous-chel-Brail • GR

Am Grenzpunkt zwischen Unter- und Oberengadin

Cinous–chel – Punt Ota – Chapella – S–chanf – Zuoz Diese Winterwanderung führt uns im Talboden durch die winterliche Engadiner Landschaft, mal durch kleine Dörfer, mal dem Fluss oder dem Wald entlang. Wer diesen Teil des Engadins vor allem als Ziel des Engadin Skimarathons kennt, wird staunen, welche Geschichte und Geschichten sich hier hinter den einzelnen Orten verbergen. Vom Ausgangspunkt beim Bahnhof Cinuos-chel-Brail wandern wir erst talauswärts zum Punt Ota, dem offiziellen Grenzpunkt zwischen dem Ober- und dem Unterengadin, ehe wir wenden, um am Fusse des nordwestlichen Talflanke talaufwärts zu wandern und vorbei am Zielgelände des Engadiners unser Wanderziel in Zuoz erreichen.
Zum Jahresende auf die Sonnenseite der Surselva Nr. GR23_48
Ladir • GR

Zum Jahresende auf die Sonnenseite der Surselva

Ladir – Planezzas – Gandatscha – Alp Muota – Ladir Diese Rundtour startet bei der katholischen Pfarrkirche St. Zeno in Ladir. Von dort aus stapfen wir via Darpiuns und Gandatscha durch Wiesen und Waldabschnitte einen abwechslungsreichen Aufstieg hoch zur Alp la Muota, die bis zum nächsten Alpsommer im tiefen Winterschlaf ruht. Oben angekommen heisst uns eine anmutige Winterlandschaft willkommen. Hier geniessen wir die Ruhe genauso wie eine imposante Rundumsicht auf die Signina Gruppe mit dem Piz Fess oder in die Val Lumnezia und nach Vals. Für den Abstieg zurück über Cuolms da Ruschein nach Ladir hoffen wir auf Pulverschnee, was den Spassfaktor nochmals deutlich erhöht.
Piz Beverin Nr. GR23_WT_02
Mathon, Dorf • GR

Piz Beverin

Der Piz Beverin ist einer der berühmtesten Aussichtsberge Graubündens. Durch seine vorgeschobene Lage in den Adula Alpen und die ansehnliche Höhe – mit einem «Gump» knackt man die Dreitausendmetermarke, ist er ein lohnendes Ziel. Auf dem Gipfel angekommen entschädigt die eindrucksvolle Fernsicht für alle Strapazen. Über die 8 m hohe Leiter steigen wir vom Gipfel zum Beverin Pint und retour zu unserem Ausgangsort Mathon ab.
Flüela Schwarzhorn Nr. GR23_WT_03
Susch, Abzw. Schwarzhorn • GR

Flüela Schwarzhorn

Ein Wanderziel mit Weitblick. Bei guter Witterung sieht man vom Grossglockner bis zum Mont Blanc. Das Postauto bringt dich zur ersten Haltestelle nach der Passhöhe. Ab hier führen die Wanderwegweiser zur Schwarzhornfurgga. Ein besonderes Erlebnis: Sonnenaufgang oder -untergang auf dem Schwarzhorngipfel.
Nr. GR23-03
Susch, Abzw. Schwarzhorn • GR

Flüela Schwarzhorn

Wo Vivian einst gewütet hat Nr. GR23_04
Curaglia • GR

Wo Vivian einst gewütet hat

Fadretsch (Curaglia) – Plaun Tiatscha – Fontauna – Stagias – Muntschnengia – Fadretsch (Curaglia) Eine an Aussichten reiche Schneeschuhwanderung, welche uns von Curaglia aus via Clavaniev durch die Val Magia zwischen verschneiten Birken und Tannen und über freie Felder zur Anhöhe Plaun Tiatscha und zur Academia Vivian führt. Das Gebäude, das von den einheimischen Gujan + Pally Architekten gestaltet wurde, erinnert an den Orkan «Vivian», der hier im Februar 1990 unbändig wütete und weite Teile des Waldes dem Erdboden gleich machte. Heute geniessen wir an diesem Ort Ruhe und Rundumsicht, ehe wir über Stagias und Muntschnengia ins Tal absteigen. Feldstecher nicht vergessen, denn mit etwas Glück lassen sich Gämsen und Hirsche beobachten.
Winterruhe bei den Walsern im Safiental Nr. GR23_05
Thalkirch • GR

Winterruhe bei den Walsern im Safiental

Thalkirch – Alp Tscheurig – Alp Guw – Turrahus – Thalkirch Wer das Safiental kennt, weiss hier die Ruhe in der Abgelegenheit zu schätzen. Für die lange Anfahrt nach Thalkirch, unserem Startort im hinteren Safiental, werden wir von den Eindrücken einer wilden, unberührten Winterlandschaft vollkommen entschädigt. Mit Schneeschuhen ausgerüstet steigen wir am Fusse des Tällihorns der Bergflanke entlang hoch zur Alp Tscheurig. Da geniessen wir das Panorama auf die wilde Bergwelt. Der Abstieg führt zum Berggasthaus Turrahus und weiter dem Rabiusa-Fluss entlang wieder nach Thalkirch.
Muntischè – Geheimtipp im Oberengadin Nr. GR23_06
Madulain • GR

Muntischè – Geheimtipp im Oberengadin

Madulain – Brücke Ova d'Escha – Pkt 2262 m – Brusella – Madulain Vom Bahnhof Madulain steigt der Weg anfangs steil in Richtung Alp Es-cha Dadour. An der Kreuzung bei Punkt 1960 wählen wir den angenehm eben verlaufenden Weg nach Südwesten zur Brücke über die Ova d'Es-cha. Hier werden wir einem Fotohalt kaum widerstehen können, ehe sich uns nach einem steilen Aufstieg durch den Wald – entsprechendes Wetter vorausgesetzt – eine grandiose Aussicht auf den Piz Kesch eröffnet. Die letzten 150 Höhenmeter führen uns oberhalb Sur Plau Grand zur Aussichtsterrasse am Muntischè. Auf dem Rückweg folgen wir der Aufstiegsroute zurück nach Madulain.
Arvenduft und Suppentopf Nr. GR23_07
Cunter • GR

Arvenduft und Suppentopf

Cunter – Muntschect – Promastgel – Caschligns – Cunter Von Cunter steigen wir erst über verschneite Wiesen und anschliessend dem Waldweg folgend durch lichten Lärchenwald hoch zu den idyllisch gelegenen Hütten im Weiler Muntschect Davains und Dafora. Bis zum Maiensäss Promastgel geniessen wir nicht nur die Ausblicke in die Winterlandschaft, sondern immer wieder auch den unvergleichlichen Duft des Bergwaldes. Der Rückweg führt uns über den Kraftort Caschligns und Stiert la Foppa zurück ins Tal nach Cunter.
Heidi-Romantik im Naturpark Beverin Nr. GR23_08
Sufers • GR

Heidi-Romantik im Naturpark Beverin

Sufers – Schlittelweg – Foppa – Lai da Vons – Foppa – Dorfwald – Sufers Die Chance ist gross, dass wir auf dem Weg zum Lai da Vons allein unterwegs sein werden, denn kaum ein Skitourengänger verirrt sich auf diese einmalige Hochebene hoch über der Rofflaschlucht. Eine Gegend, wie geschaffen für Schneeschutouren und perfekt geeignet auch als Filmkulisse. Denn hier geniesst Heidi in der Neuverfilmung des Spiri-Klassikers aus dem Jahre 2015 das Alpleben bei ihrem Grossvater. Ausgangsort für unsere Tour ist Sufers. Wir folgen der Alpstrasse hoch zum Lai da Vons und queren die Hochebene am Fusse des Piz Vizan bis zum Ende des Hügelzugs Caschlera. In einer grossen Schleife kehren wir zum Einstieg zurück und folgen der Alpstrasse zurück nach Sufers.
Schöne Aussichten über Siat Nr. GR23_09
Siat • GR

Schöne Aussichten über Siat

Siat – Ruina Friberg – Cuolms da Siat – Fazariz – Siat In Siat, einer Fraktion der Gemeinde Ilanz, starten wir durch den Wald, vorbei an der Ruina Friberg, welche vermutlich im 15. Jahrhundert verlassen wurde und an welche heute nur noch ein Mauerrest erinnert. Hier folgen wir in dem Panoramaweg, bis wir via Runvagau und Cahendri das Maiensäss Fazariz erreichen, wo uns tolle Aussichten in Richtung Rheinschlucht und ins Bündner Oberland erwarten. Und mit etwas Glück erspähen wir sogar Gämsen oder Spuren der seltenen Birkhühner. Über hoffentlich tief verschneite Hänge suchen wir uns den Weg über Fest und Cuolm Dadens zurück zu unserem Ausgangsort.
Gelegenheit für Schneeschuh-Schnupperer Nr. GR23_10
Davos Frauenkirch • GR

Gelegenheit für Schneeschuh-Schnupperer

Davos Frauenkirch – Chumma – Davos Glaris Wer die Nase voll hat von all den Erlebnisberichten von Freunden und Bekannten über Wahnsinnstouren, welche sie mit den Schneeschuhen an den Füssen in stundenlangem Kampf durch unwegsames und steiles Gelände führte, kommt hier auf seine Rechnung. Bei dieser Schneeschuhtour geht’s garantiert einfach und gemütlich zu und her. Dieser entspannte Spaziergang am Fuss der nordwestlichen Talflanke von Frauenkirch nach Glaris ist ideal für alle, die das Schneeschuhwandern ohne Stress und Leistungsdruck einfach mal ausprobieren wollen, denn probieren geht über studieren und wer weiss: Der Appetit auf mehr kommt ja meist beim Essen…
Das vielleicht schönste Hochtal der Alpen Nr. GR23_20
Burleun, Bergstation • GR

Das vielleicht schönste Hochtal der Alpen

Bergstation Burleun – Scatlè – Frisal – Grep Gavigliauna – Breil/Brigels Mit der Sesselbahn als Aufstiegshilfe starten wir die Wanderung bei der Bergstation Burleun und queren mit dem Wald von Scatlè, einen der drei letzten in der Schweiz verbliebenen Urwälder. Entzückend und ursprünglich sind die Aussichten auf unserem Weg ins Hochtal Val Frisal. Die Schwemmebene mit Schotterfeldern und Flussarmen wirkt im Frühling mit Schmelzwasser noch eindrücklicher als ohnehin schon. Kein Wunder gilt das Val Frisal bei Insidern als schönstes Hochtal der Alpen. Über blühende Alpweiden steigen wir auf zum Aussichtspunkt Grep Gavigliauna. Den Abstieg passen wir den aktuellen Verhältnissen an und wandern zurück in das Bergdorf Breil/Brigels.
Wakkerdorf, Magie und Rutschgebiet Nr. GR23_21
Vrin • GR

Wakkerdorf, Magie und Rutschgebiet

Vrin – Surin – Silgin – Surcasti – Uors Allein schon wegen unserem Startort, dem Wakkerdorf Vrin, lohnt sich die Reise in die Val Lumnezia. Das Dorfbild hier ganz hinten im Tal des Lichts, überzeugt durch seinem sorgfältigen Umgang mit der ererbten Bausubstanz, kombiniert mit den modernen Bauten von Gion A. Caminada oder dem italienisch anmutenden Campanile der Kirche. Von Vrin aus folgen wir der historischen Greinaroute via Surcasti nach Uors. Unterwegs erwarten uns einsame Weiler wie Surin, Pruastg und Silgin, bronzezeitliche Siedlungsreste, Riesenbäume, Kultsteine und immer wieder der Blick in das Peidener Rutschgebiet, ein Lehrbuchbeispiel für grossflächige Rutschungen.
Ein Frühlingstag auf dem Malanser Älpli Nr. GR23_22
Malanser Älpli • GR

Ein Frühlingstag auf dem Malanser Älpli

Malanser Älpli – Ortasee – Ober Tritt – Bad – Fläscher See – Kamm – Malanser Älpli Ein Ausflug mit den gelben Gondeln der Älplibahn hinauf auf 1800 Meter lohnt sich immer. Auch wenn auf den Bergspitzen noch Schnee liegt, macht sich auf dem Malanser Älpli und den umliegenden Alpen bereits der Bergfrühling bemerkbar. Die Murmeltiere geniessen die wärmende Sonne und wir erfreuen uns an der Blumenpracht. Je nach Schneemenge aus dem vergangenen Winter müssen wir auf einzelnen Wegabschnitten mit Restmengen rechnen. Hohe Schuhe sind zwingend, denn trockene und moorige, stets nasse Passagen, wechseln sich auf dieser Wanderung laufend ab. Ein Abschlusstrunk auf dem Älpli entschädigt aber für alle Mühen, ehe wir wieder gemütlich mit der Bahn ins Tal zurück schweben.
Das Geheimnis der Splügner Mangangruben Nr. GR23_23
Splügen • GR

Das Geheimnis der Splügner Mangangruben

Splügen – Windigstafel – Tanazhöhi – Splügen Dass Mangan ein grau-weißes, hartes und sehr sprödes Schwermetall ist, das in einigen Eigenschaften dem Eisen ähnelnd, steht in jedem Chemielehrbuch. Dass aber Mangan auch in unseren Breitengraden vorkommt und oberhalb von Splügen vor langer Zeit sogar abgebaut wurde, dürfte nur Insidern bekannt sein. Und nur sie wissen noch, wo allenfalls noch Spuren davon zu finden sind. Unsere Wanderung führt uns vom Passdorf Splügen aus über Windigstafel, Bärawang und Tamboalp exakt zu jenem Abbauort im Raum Tanatzhöhi, wo sich einst die Splügner Mangangruben befanden. Auf dem Tambo-Talweg gelangen via Blachtaboda wir wieder zu unserem Ausgangsort zurück.
Über die Entstehungsgeschichte der Alpen Nr. GR23_24
Nagens • GR

Über die Entstehungsgeschichte der Alpen

Nagens – Grischsattel – Laaxerstöckli – Bündnerbergjoch – Alp Nagens Wo im Winter reger Skibetrieb herrscht, bewegen wir uns im Sommer auf einsamen Pfaden durch teils hochalpines Gelände über Bergmatten, Kreten, Geröll und durch ausgedehntes Karstgebiet mit vielen Fossilien. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind auf dieser Wanderung unerlässlich, an felsigen Stellen nehmen wir die Hände zu Hilfe um weiterzukommen. Wir wandern von Nagens aus hoch zum Grischsattel und kraxeln auf einer Gratwanderung übers Laaxerstöckli ins Gletschergebiet des Vorabs. Es ist kein Zufall, dass in dieser Region die Entstehungsgeschichte der Alpen intensiv erforscht wurde, denn hier präsentiert sie sich anschaulich und nachvollziehbar. Vom Vorab steigen wir via Sogn Martin ab zurück nach Nagens.
Puoz Ot – atemberaubend, steil und schön Nr. GR23_25
Morteratsch • GR

Puoz Ot – atemberaubend, steil und schön

Morteratsch – Chünetta – Chünetta Sur – Pasculs da Boval – Puoz Ot – Morteratsch Diese T3-Bergwanderung von der Station Morteratsch zum Bergseelein Puoz Ot, hoch oben in der Val Morteratsch, ist den fitten Bergwandernden vorbehalten. Denn während wir am Anfang noch auf einem guten Wanderweg auf der Zustiegsroute zur Bovalhütte unterwegs sind, wandelt sich dieser ab der Chünetta zur steilen Spur, die erst über der Waldgrenze etwas abflacht. Auf den Pasculs da Boval (romanisch für die Weiden von Boval) verschwindet dann auch noch die Trampelspur und es geht weglos Richtung Puoz Ot. Dieses idyllische Bergseelein ist zusammen mit der Aussicht auf den Morteratschgletscher und auf die ganze Berninagruppe der verdiente Lohn für die Mühen des Aufstiegs.