Proposte escursionistiche • www.wanderwege-graubünden.ch
Nr. GR24_02
Zuoz
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Am Sonnenhang ob S-chanf
Heute lassen wir uns von der Sonne und der Engadiner Höhenluft verwöhnen. Vom Bahnhof Zuoz wandern wir zuerst dem Talboden entlang, bevor es allmählich ansteigt. Bei der Alp Laret betreten wir eine Wildruhezone, wo wir selbstverständlich die vorgegebenen Wege respektieren und in die Ruhe der Natur eintauchen. Die Alp Griatschouls liegt fantastisch und erlaubt uns eine unvergessliche Aussicht über das ganze Engadin. Nach dem Rückweg ins Tal wartet in S-chanf die kleine Rote, die uns nach diesem hoffentlich erlebnisreichen Tag wieder nach Hause fährt.
Nr. GR24_03
Mompé Tujetsch
• GR
Auf den Piz Plaun Grond
Wir verlassen den Weiler Mompe Tujetsch in nördlicher Richtung. Das erste Ziel sind die sonnenbeschienenen Maiensässe von Prau Sura und Run Cunel. Jetzt wird der Weg steiler und bald beginnt der Aufstieg auf dem Rücken vom Plaun Grond bis hin zu seiner baumlosen Kuppel. Als Belohnung wartet dort die Aussicht auf den Oberalppass. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsspur bis Prau Sura und dann geht's Richtung Segnas zum Schlusstrunk.
Nr. GR24_04
Vals, Bergstation Gadastatt
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Patschifige Winterwanderung im Valsertal
Die Wanderung nach Zerfreila ist die beliebteste im winterlichen Valsertal. Kein Wunder: Mühelos (und erst noch kostenlos) gelangt man mit der Bergbahn nach Gadastatt, wo unsere Wanderung beginnt. Durch offene, verschneite Moorlandschaften und eine herrliche alpine Szenerie, führt der Weg Richtung Stausee Zerfreila. Mal sehen, ob sich das Zerfreilahorn auch «Bündner Matterhorn» genannt, auf der Seeoberfläche spiegelt. Auf dem Rückweg können wir uns im gemütlichen Berggasthaus Gadastatt verwöhnen lassen, bevor wir mit der Bahn wieder zurück ins Tal schweben.
Nr. GR24_05
Avers, Juf
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Von einem Tal ins andere
Von Juf, der höchstgelegenen ganzjährig bewohnten Siedlung Europas, starten wir unsere Schneeschuhwanderung im Aversertal. Über den Stallerberg folgen wir einer Nebenroute der Walser und einem ehemaligen Säumerweg. Ein kleiner Abschnitt ist steil und kann nur bei geeigneten Schneeverhältnissen begangen werden. Auf dem Abstieg erwarten uns Tälchen und Hänge mit viel Pulverschnee und der Blick zum Piz Julier und ins Surses. Nach der Walserkultur im Avers, treffend wir am Ziel in Bivio auf die jahrtausende alte Geschichte des Passverkehrs und auf die italienische Sprache.
Nr. GR24_06
Bivio, Posta
• GR
Durch den Winterwald zum Marmorerasee
Wir geniessen eine gemütliche Wanderung im schönen Surses. Startend in Bivio geht es der Julia und einer unverspurten Forststrasse entlang durch den schönen Winterwald. Dann queren wir die Hauptstrasse beim Marmorerastausee und laufen gemächlich hoch zur Alp La Motta, wo im Sommer Kühe und Rinder sömmern. Ab hier schreiten wir über sonnige Schneehänge zum Weiler Stalveder und wieder zurück nach Bivio.
Nr. GR24_07
St. Antönien, Platz
• GR
St.Antönien….wo den sonst
Der Spitzenbüel ist zwar nur eine unbedeutende, kleine Schneekuppe, aber definitiv die sonnigere Alternative zum gegenüberliegenden Eggberg. Auch die Kulisse des Schollbergs und die Aussicht vom höchsten Punkt machen ihn zu einem lohnenden Ziel. Wir starten in St. Antönien und folgen dem Gafierbach bis ins Gafien. Von hier weg ziehen wir unsere Spur gemütlich in Richtung Spitzenbüel. Der Abstieg mit hoffentlich viel Neuschnee, folgt dem Verlauf der Aufstiegsspur.
Nr. GR23_WT_04
Parpan, Bushaltestelle Post
• GR
Churer Joch
Dank den Römern entstand diese schöne Wanderstrecke von Parpan über’s Joch nach Passugg. Ein Highlight ist der Blick auf die Stadt Chur, das Churer Rheintal und das Schanfigg. Der Abstieg führt mehrheitlich durch Nadelwälder bis hinunter zur Hotelfachschule in Passugg.
Nr. GR23_WT_05
St. Antönien, Bushaltestelle Platz
• GR
St. Antönier Seen
Diese Seewanderung mit der Rätikonkette im Hintergrund führt zum Carschinasee mit anschliessender Einkehrmöglichkeit in der SAC Carschinahütte. Beim Abstieg lockt der malerische Partnunsee mit einer Bootsfahrt. Der Abstieg nach Partnun ist auch mit dem Trottinett möglich.
Nr. GR23_WT_06
Sedrun, Bahnhof
• GR
Platta dil Barlot
Start ist beim Bahnhof Sedrun. Über Wiesen und Weiden und je nach Jahreszeit durch blühende Alpenrosen, Erika-, Heidelbeer- und Preiselbeerstauden führt der Weg auf die Ebene der Alp Caschlé. Auf der markanten Steinplatte tanzten einst die Hexen. Sag die Sage. Hexen gibt’s da heute wohl keine mehr, dafür eine bemerkenswerte Aussicht auf die Bergwelt.
Nr. GR23_WT_07
Julier, Bushaltestelle La Veduta
• GR
Explorertour
Lust auf etwas praktische Erdgeschichte? Die Exploratour ab Postauto-Haltestelle La Veduta auf dem Julierpass über die Fuorcla digl Leget nach Bivio zeigt Spuren der letzten 250 Millionen Jahre Entwicklungsgeschichte der Alpen.
Nr. GR23_WT_08
Arosa, Bahnhof
• GR
Ochsenalp Arosa
Die Natur rund um Arosa steht hier im Mittelpunkt. Und die Aussicht. Vom Hauptichopf aus zum Beispiel ins Schanfigg und ins Churer Rheintal. Über die Scheidegg führt der Weg zur Alpwirtschaft Ochsenalp und weiter wia Prätschseen und Sennerei Maran zum beliebten Eichhörnliweg und zurück Ausgangsort am Bahnhof Arosa.
Nr. GR23_WT_09
Ilanz, Bahnhof/Post
• GR
Grand Canyon
Der «Swiss Grand Canyon» bietet eine unvergessliche Fauna und Flora in der unvergleichlichen Landschaft, die ihren Ursprung im historischen Bergsturz hat. Zwischen Versam Station und Trin Station fehlt der durchgehende Wanderweg. Die Rhätische Bahn bietet jedoch eine perfekte Alternative. Ab Station Trin geht es wieder zu Fuss weiter bis nach Reichenau.
Nr. GR23_WT_10
Casaccia
• GR
Via Panoramica
Auf zur Sonnenseite des Bergells. Von Casaccia nach Soglio sorgt die Bergeller Bergwelt für die eindrückliche Kulisse. Der historische Ort Soglio ist ein lohnendes Ziel.
Nr. GR23_WT_12
Val Sinestra, Bushaltestelle
• GR
Val Sinestra
Das Val Sinestra zeichnet sich durch seine Landschaft aus. Zu seiner Bekanntheit hat aber ein Geist beigetragen. Man sagt, er spukt heute noch durchs Kurhaus. Von der Bushaltestelle des Kurhauses Val Sinestra führt der Weg über mehrere Hängebrücken bis nach Zuort und via Siedlung Griosch nach Vnà.
Nr. GR23_WT_13
Turrahus, Bushaltestelle
• GR
Walserweg Safien
Turrahus liegt zuhinderst im Safiental. Hier beginnt der Walserweg nach Safien Platz. Der Ausstellungsstall des Vereins Safier Ställe verrät vieles über Geschichte, Brauchtum und Gegend.
Nr. GR23_WT_14
Zervreilastausee, Bushaltestelle
• GR
3 Seen Vals
Die 3-Seen-Wanderung gilt als eine der schönsten Touren des Kantons Graubünden. Die Karseen funkeln bei Sonnenschein in Blau- und Grüntönen und die alpine Landschaft mit all ihren Berggipfeln sorgt für die alpine Kulisse.
Nr. GR23_WT_15
Muottas Muragl, Bergstation
• GR
Segantinihütte
Giovanni Segantini dürfte für diese Wanderung Pate gestanden zu haben. Sie beginnt mit der Fahrt nach Muottas Muragl. Die teilweise steile Routeführung zur Segantinihütte erfordert ein erhöhtes Mass an Trittsicherheit. Der ebenfalls steile Abstieg via Alp Languard kann dank dem Sessellift hinunter nach Pontresina abgekürzt werden.
Nr. GR23_WT_11
Älpibahn, Bergstation
• GR
Vilan
Der Vilan-Gipfel ist nach der Fahrt mit der Älplibahn ab der Bergstation über eine abwechslungsreiche Rundwanderung erreichbar. Zurück beim Ausgangspunkt lockt das Bergrestaurant zur Einkehr.
Nr. GR23_27
Klosters Platz
• GR
Ein Hochsitz über Klosters
Klosters Platz – Alpenrösli – Versitzspitz – Chessi – Äbi – Schlappin
Diese anspruchsvolle Wanderung startet in Klosters Platz, dem gezähmten Talbach entlang in Richtung Alpenrösli. Ab hier geht’s durch den Grosswald steil bergauf, stets dem Gipfel des Versitzspitzes entgegen. Ähnlich einem Hochsitz bietet uns dann der Chessigrat eine wunderbare Aussicht übers Prättigau und dessen Bergwelt. Der Abstieg durchs Chessi führt mit Blick aufs Schlappintal an den glasklaren Bergseen vorbei ins Tal. In der Walsersiedlung Schlappin geniessen wir auf der Bergbeiz-Terrasse die Nachtmittagssonne, ehe uns das Taxi die letzten Höhenmeter abnimmt und zurück nach Klosters bringt.
Nr. GR23_28
Trans
• GR
Die Gratwanderung aufs Fulhorn
Trans – Alp da Traun – Fulhorn – Fulbergegg – Windegga – Alp Pradaschier
Das Domleschg kennt man als Tal der Burgen und Schlösser. Auf dieser Wanderung erleben wir es von seiner eher unbekannten, alpinen Seite. Hoch über dem Talboden im Dorfteil Trans beginnt unsere Tour, welche über die Alp da Traun und Bles Aulta hinauf auf den Gipfel des Fulhorn führt. Auf dieser wenig begangenen Route abseits des Rummels lassen sich Ruhe und Abgeschiedenheit ausgeprägt geniessen. Bei der Marenda auf dem Gipfel schweift unser Blick über die umliegenden Täler. Über den schmalen Berggrat zur Fulbergegg führt uns der Weg über Windegga und Grüanabüal an unser Ziel auf Pradaschier. Wer’s zügig mag, saust mit der Rodelbahn nach Churwalden. Wer dagegen die gemütliche Variante favorisiert, schwebt per Sesselbahn ins Tal.
Nr. GR23_40
Rongellen
• GR
Ein- und Ausblicke in der Viamala
Rongellen - Valloia - Summapunt - Lohn
Ab Rongellen folgen wir für ein kurzes Stück dem Verlauf der San Bernardino-Nordrampe, ehe der Bergwanderweg nach rechts abzweigt und von nun an steil ansteigt. Im Zickzack-Kurs erklimmen wir Schritt für Schritt die Bergflanke nach Acla Sut und weiter durchs Tröglitobel nach Valloia. Die Verschnaufpausen ermöglichen immer wieder atemberaubende Tiefblicke ins Naturmonument Viamala-Schlucht. Gleich nach der Passage des Maiensässes Valloia raubt uns der Blick über die Valloiawand ins Aclatobel und weiter hinunter in Domleschg und Richtung Ruinaulta erneut den Atem – allerdings nicht aufgrund der Anstrengung, sondern vor Begeisterung. Ein letztes, nicht allzu steiles Wegstück ist noch zu bewältigen, ehe Summapunkt und damit der höchste Punkt erreicht ist. Mit der Aussicht übers Schams steigen wir hinunter an unser Ziel in Lohn.
Nr. GR23_41
Buseno
• GR
Zu Besuch bei den alten Liguren
Buseno – Sbazzon – Bedolé – Arvigo
Das Calancatal soll seinen Namen ligurischen Einwandernden verdanken, welche im 8. Jahrhundert vor Christus das Tal besiedelt haben sollen (Calanca = steil, abschüssig). Wir werden auf unserer Wanderung allerdings die steilen Talflanken meiden und auf einem Teilstück der Via Calanca die Vielfalt des Tales erkunden. Die Landschaft präsentiert sich unberührt und wild, doch lässt sich immer wieder erkennen, wie sich der Mensch hier eine Lebensgrundlage geschaffen hat. Und so führt unser Weg nicht nur an Stein- und Felsbrocken vorbei, sondern auch an vielen Natursteinmäuerchen und sehr vielen Kastanienbäumen.
Nr. GR23_42
Sumvitg Cumpadials
• GR
Wie tönt Stille?
Sumvitg-Cumpadials (Bhf) – Cavardiras – Lag da Laus – Laus – Sumvitg-Cumpadials (Bhf)
Vom Bahnhof Sumvitg-Cumpadials führt uns der Wanderweg in Richtung Cavardiras. Hier wechseln wir auf den Bergwanderweg und erklimmen bewaldete Hänge und offenes Gelände bis zum Natursee Lag da Laus (romanisch für Traubenkirschensee). Seine Entstehung ist auf einen Bergsturz zurückzuführen, gespiesen wird er durch unterirdische Quellen. Die Ruhe hier oben ist sprichwörtlich: �Horche wie du nichts hörst�, Karl Valentins zugeschriebene Weisheit umschreibt treffend, was uns hier erwartet und was wir gleich selber ausprobieren: Wir horchen, wie die Stille klingt und geniessen diesen Moment. Der Rückweg ins Tal führt uns durch das Dörfchen Laus zurück an unseren Ausgangsort.
Nr. GR23_43
Langwies
• GR
Vom Schanfigg Richtung Santiago de Compostela
Langwies Bahnhof – Enthalbwald – Molinis – Usser Zana – Uf Wald – Tschiertschen
Vielleicht etwas ungewohnt mutet das Höhenprofil gleich zu Beginn dieser Tour an. Der Grund liegt darin, dass wir unmittelbar nach dem Start in Langwies von einer Talseite auf die andere wandern und zwar nicht über das berühmte Bahnviadukt, sondern dem Gelände folgend. So können wir das mächtige Bauwerk für einmal aus ungewohnter Perspektive von unten betrachten. Nach einem kurzen Anstieg öffnet sich der Blick hinaus aus dem Schanfigg. Unterwegs auf dem Jakobsweg durch die linke Schanfigger Talflanke wechseln die An- und Aussichten laufend und schon bald erkennen wir das Ziel in Tschiertschen. Bis dort sind aber noch einige Höhenmeter, zuerst ab- und dann aufwärts zu überwinden.