Zernez – Muotta da Foppas – Selva Dadaint – Zernez
In Zernez, am Tor zum Nationalpark, treffen wir uns beim Bahnhof zum Start der Wanderung. Über die Talebene bewegen wir uns zuerst in Richtung Süden zur Muotta da Foppas, wo der Weg durch den Wald ansteigt und die Flanke des Murtaröl erklimmt. Hier folgen wir dem Grenzverlauf zum Schweizerischen Nationalpark bis Bellavista. Dass dieser Ort seinem Namen alle Ehre macht, beweisen die Aussichten ins Engadiner Haupttal auf der einen und in die Val Cluozza auf der anderen Seite. Immer noch der Nationalpark-Grenze folgend steigen wir ab nach Selva Dadaint und weiter nach Selva Dadoura, um kurz vor Zernez den Spöl zu überqueren und durchs Dorf zum Bahnhof zurück zu kehren.
Informazione
Proposte escursionistiche
Nr. GR2532
Zernez
• GR
La cuntrada selvadia intacta en la Val Cluozza
Zernez liegt am Fusse des Murtaröl und hier beginnt auch der Aufstieg zu dessen Gipfel. Wir suchen uns die unbekannten Pfade bis zur Grenze des Nationalparks. Bei Bellavista ist der Name Programm, denn hier eröffnet sich ein herrlicher Blick in die weitgehend unberührte Natur der Val Cluozza. Unser Weg führt uns der Nationalparkgrenze folgend zurück ins Tal zu unserem Ausgangspunkt Zernez. Der Feldstecher ist auf dieser eindrucksvollen Tour absolut empfehlenswert.
Nr. GR2522
Champlönch P1
• GR
Natira pura en il Parc Naziunal Svizzer
Anfangs Juni verabschiedet sich der lange Winter auch im Nationalpark und weicht den einziehenden Frühlingsboten. Während die höhergelegenen Wanderwege noch schneebedeckt und nicht begehbar sind, wandern von der Haltestelle P1 Champlönch nach Grimmels, wo sich die Murmeltiere nach einem langen Winter übermütig tummeln. Ganz im Sinne einer Exkursion widmen wir viel Zeit den Beobachtungen und mit Geduld und etwas Glück, können wir die Gämsen beim Säugen ihrer Kleinen beobachten.
Nr. GR24_30
Zuoz, Bahnhof
• GR
A wie Arpiglia
«Arpiglia», ein Name der uns den ganzen Tag begleiten wird. Im kühlen Tal steigen wir der Ova D`Arpiglia entlang, passieren den eindrücklichen Wasserfall und gelangen zur Alp Arpiglia. Diese während den Sommermonaten bewirtschaftete Alp ist bekannt für die «Arpiglia Wurst». Diesen Leckerbissen lassen wir uns nicht entgehen, ehe wir anschliessend über die Himmelsleiter hinunter zum Ausgangspunkt in Zuoz absteigen.
Nr. GR23_23
Splügen
• GR
Das Geheimnis der Splügner Mangangruben
Splügen – Windigstafel – Tanazhöhi – Splügen
Dass Mangan ein grau-weißes, hartes und sehr sprödes Schwermetall ist, das in einigen Eigenschaften dem Eisen ähnelnd, steht in jedem Chemielehrbuch. Dass aber Mangan auch in unseren Breitengraden vorkommt und oberhalb von Splügen vor langer Zeit sogar abgebaut wurde, dürfte nur Insidern bekannt sein. Und nur sie wissen noch, wo allenfalls noch Spuren davon zu finden sind. Unsere Wanderung führt uns vom Passdorf Splügen aus über Windigstafel, Bärawang und Tamboalp exakt zu jenem Abbauort im Raum Tanatzhöhi, wo sich einst die Splügner Mangangruben befanden. Auf dem Tambo-Talweg gelangen via Blachtaboda wir wieder zu unserem Ausgangsort zurück.